“Winter- oder Sommerkind? Forscher haben in einer Mäusestudie herausgefunden, dass die Tageslänge während des Säuglingsalters eine entscheidende Rolle für den späteren Zeitrhythmus spielt. Der Effekt könnte auch psychische Störungen erklären.

Die Tageslänge, die während der ersten Lebensmonate vorherrscht, könnte einen nachhaltigen Einfluss auf die innere Uhr haben. Diesen Zusammenhang legen Studienergebnisse US-amerikanischer Forscher nahe, die die Wirkung unterschiedlicher Tageslängen auf Mäusebabys untersucht haben. Versuchstiere, die in winterlich kurzen Lichtphasen aufwuchsen, zeigten demnach im späteren Leben eine zeitlich nach hinten verschobene Tagesaktivität.”

“Außerdem zeigte sich in weiteren Untersuchungen, dass die wintergeborenen Mäuse ungewöhnlich auf Veränderungen der Tageslänge reagierten: Während die Aktivität der sommergeborenen Mäuse im Einklang mit der jeweiligen Tageslänge war, gab es bei der Gruppe der wintergeborenen Mäuse starke Schwankungen. “Die Wintermäuse zeigten damit einen Effekt, der auch von Menschen bekannt ist, die an einer saisonal bedingten Depression leiden”, sagt McMahon.”

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