wenn jemand jahrelang seinen Job “gut gemacht hat” und sich dann ein unglaublichen Fehler erlaubt, sollte er dann seinen bis dato erworbenen Wohlstand weiter führen dürfen?

Nehmen wir einen”normalen Arbeiter” als Vergleich heran. Er arbeitet jahrelang in seiner Firma, “macht sein Job gut”. Dann unterläuft Ihm ein Fehler. Ein gravierender. Nun gut, er wird gekündigt. Bekommt ein schlechtes Arbeitszeugnis, fristlose Kündigung im vita, macht sich nicht so gut. Wird wohl so schnell keinen neuen Job bekommen. Sein Leben könnte ruiniert sein. So ist das.

Passiert das gleiche, mit einem äußerst gravierenden Fehler, beispielsweise einem Oberbürgermeister in Duisburg, verhält sich das ganz anders. Hier kann dieser an seiner Position festhalten. Man bedenke: würde OB Sauerland von sich aus zurücktreten verliert er sämtliche Ansprüche auf seine Pension. Wenn jedoch der Rat der Stadt Sauerland abwählen sollte, bekommt er eine Luxuspension. Dies wären nach neuesten Zahlen mindestens 35 Prozent von 10 709,29 Euro, der Besoldungsgruppe B 10 des Oberbürgermeisters.

Ebenso BP Vorstandschef Tony Hayward. Ein solcher Mann ist verantwortlich dass unendliche Massen an Öl unsere Natur ruinieren. Er bekommt eine 14 Millionen Euro Abfindung.

Wie bitte?!?

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